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Rinash

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1

Samstag, 3. Oktober 2015, 14:09

Battle Belt Pencott Greenzone

Moin,

ich möchte hier mal meinen Battle Belt in Greenzone vorstellen.

Erstmal zum Konzept:
Ich wollte einen Belt, der Molle kompatibel ist und sicher an der Hüfte sitzt.

Da mir der Padded Belt von HSGI an sich gut gefällt, man dieses Gummimaterial, das dort verwendet wird aber nur schwer auftreiben kann, habe ich mich dazu entschieden, es mit Hypalon zu versuchen. Praktischerweise gibt es das inzwischen auch in Mustergröße bei Tacticaltrim. Um das ganze noch modularer zu gestalten, habe ich die Hypalonstreifen auf Flauschklett aufgenäht, sodass der Battle Belt auch mit Untergürteln mit Flausch verwendet werden kann und dort ebenso fest sitzt.

Die Molleschlaufen sind auf 3 Segmente aufgeteilt, jedes mit 6 Spalten und 3 Reihen Schlaufen. Das verhindert, dass sich der Stoff auf der Außenseite beim Anlegen stark spannt (da er ja quasi gerollt wird) und sich auf der Innenseite Falten bilden. Ebenfalls dazu bei trägt das 6mm Abstandsgewirk auf der Innenseite, dass eine Faltenbildung größtenteils verhindert. Da mir das 6 mm Abstandsgewirk alleine aber nicht weich genug ist, habe ich eine weitere Lage 3mm Abstandsgewirk hinzugefügt.

Prinzipiell ließen sich durch den Battle Belt Gürtel bis zu einer Breite von 90 mm fädeln. Da aber niemand solche Gürtel benutzt, sondern meistens Gürtel mit etwa 50 mm Breite zum Einsatz kommen, tritt das Problem auf, dass der Gürtel nach oben rutscht. Um das zu verhindern, habe ich Schlaufen zwischen jedes Mollesegment genäht, die den Gürtel in Position halten.

Hier eine Skizze, auf der man den Aufbau und die ungefähren Maße der Teile erkennt.


Die Zeichnung habe ich mit QCAD gemacht, die Nachbearbeitung mit GIMP.

dünne, graue gestrichelte Linie = Einfassband
orangene, schraffierte Fläche = Hypalon
rot = Belt loops
grün = Molleschlaufen

Fertig bestückt sieht das dann so aus (der Tisch meiner Maschine ist zwar schon groß, aber leider nicht so groß, dass man den Gürtel ausbreiten könnte ;) ):




Die Schlaufe, welche den Gürtel in Position hält:




Das aufgeklettete Hypalon-"Polster"...




und die Klettfläche, die ebenfalls auf Gürtel mit Flausch aufgeklettet werden kann.




Hier erkennt man, wie dick der Gürtel durch die Schichten geworden ist, manch einen stört das, ich finde es okay. Dadurch wird er angenehm steif und schlabbert nicht rum.




Und ein bisschen Eigenlob muss auch mal sein, das Einfassband ist größtenteils wirklich sehr sauber geworden, vor allem an den Kurven, die bei mir immer besonders kritisch sind. Eingefasst habe ich diesmal nicht per Hand, sondern mit einem Einfasser. Der ist jedoch eigentlich nur für gerade Kanten, hat aber trotzdem erstaunlich gut geklappt.





Kritik, Fragen und Anmerkungen sind gern gesehen :)

2

Samstag, 3. Oktober 2015, 19:56

Ist ja echt Top geworden.... :thumbsup: :thumbsup:

Leider bin ich auf den Boden der Tatsachen geholt worden, den die alte Privileg meiner Frau kann nicht mal zwei Gurtbänder vernähen, ohne das die Nadel hängt....
Somit rutsche mein kleines Vorhaben in weiter ferne...

Gruß Martin

Rinash

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3

Samstag, 3. Oktober 2015, 20:18

Danke dir.

Mit einer Privileg hat es bei mir auch angefangen...ich war mehrmals kurz davor das Ding horizontal Richtung offenes Fenster zu beschleunigen...Mit der Pfaff wurde alles besser :D

4

Sonntag, 4. Oktober 2015, 21:13

Meine Augen waren schon am Einfassband hängen geblieben, noch bevor Du das mit dem Einfasser geschrieben hast. Das finde ich in der Tat gut gelungen!

Was mir gerade zum wiederholten Male auffällt (die Male zuvor bei meinen eigenen in GreenZone genähten Dingen): RAL7013-Zubehör wie z.B. Einfassband, SRBs, Gurtband, Garn etc. passt eigentlich richtig schlecht zu GreenZone! Wieso vernähen wir das alle damit?

Ich habe mal testweise coyote-farbene Teile drauf gelegt, ich glaube, ich nähe ab jetzt in Zusammenhang mit GreenZone ausschließlich coyote. Es passt irgendwie besser.

Für Konstruktionsskizzen empfehle ich SketchUp. Probier mal aus, wenn Du mal ein paar min Zeit hast. Das kann auch 3D (was unsereins kaum braucht). Wer sich diese drei Tutorial-Videos angeschaut hat (eins, zwei, drei), kann damit alles machen, was unsere genähte 2D-Welt so ausmacht. Fast schon zu viel.

Gruß,
Green Ant
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Rinash

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5

Sonntag, 4. Oktober 2015, 22:22

Was die Farbe anbelangt, finde ich RAL7013 gar nicht mal so unpassend. Jedenfalls nicht so unpassend wie selbige Farbe in Verbindung mit Multicam...
Ich werde aber denke ich mal testen wie das mit Coyote farbenem Material aussieht. Interessiert mich auch.

SketchUp kenne ich und benutze ich auch, aber nicht für sowas. Ich habe es testweise mal probiert und dann schnell aufgegeben. Und ich würde mich da durchaus schon als einen halbwegs versierten Nutzer bezeichnen. Mir fehlen da aber ein paar wichtige Funktionen, damit es fürs nähen geeignet wäre. Diese Sache mit den eckigen Kreisen geht mir z.B. auf den Nerv. Kann sein, dass es in einer neueren Version anders ist, aber die Version, die ich habe, eignet sich zum Möbel designen, aber in meinen Augen nicht dazu Ausrüstung zu entwerfen.
Ich bin mit QCAD was das angeht recht zufrieden, es ist etwas anders aufgebaut und eben nur 2D, aber wie du sagst, das reicht. Dafür hat es für mich nützliche Features, die SketchUp nicht hat. QCAD ist mehr auf Konstruktion im Sinne von technischem Zeichnen ausgelegt und das merkt man finde ich auch.
Aber jeder soll damit arbeiten, womit er am besten zu recht kommt. :)

6

Montag, 5. Oktober 2015, 11:30

Moinsen!

Eckige Kreise - da klingelt bei mir in Verbindung mit SketchUp jetzt nix...

Aber dann werde ich mal anders herum schauen, ob ich QCAD mal ausprobiere. Vielleicht ist das ja auch schon ganz schick. Danke für den Tipp! Kann das nach DXF exportieren?

Gruß,
Green Ant
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Rinash

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7

Montag, 5. Oktober 2015, 13:51

Ich meine einen eckigen Kreis in dem Sinne, wie er im Bild im Anhang ist. Man könnte es theoretisch zwar als "Tausendeck" designen, aber wirklich toll ist diese Lösung auch nicht.

Es ist am Anfang etwas verwirrend, aber man kommt recht schnell dahinter wie es aufgebaut ist. Wenn ich darin eine Datei speichere, dass ist die im DXF Format, sofern das deine Frage beantwortet. Explizit exportieren kann man es als DXF aber nicht. Das geht in verschiedene Bildformate und als PDF.
»Rinash« hat folgende Datei angehängt:
  • eckiger kreis.JPG (26,32 kB - 8 mal heruntergeladen - zuletzt: 13. September 2017, 13:23)

8

Dienstag, 6. Oktober 2015, 11:33

Ah das meintest Du. Ja das ist leider immer noch so bei Sketchup...
Green Ant
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