Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tacticaltrim Community. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 18. Mai 2014, 19:44

Neues Konzept (Problembehandlung)

Moin Leute,

ich habe mir ein neues Konzept zur effektiveren Herstellung von Gear überlegt. Ich habe festgestellt, dass bei meinen Spontanversuchen viel Schrott herrausgekommen ist und auch nach verbesserungen war ich oft nicht ganz zufrieden mit meinem Produkt. Also habe ich mir Überlegt, dass ich ähnlich wie mayflower rc, das Ganze eher als "Promblembehandlung" angehen möchte, sprich also bissherige gear testen und erst wenn etwas nicht nicht ins konzept passt oder schlecht funktionert: problem analysieren, gründlich überdenken und neu machen. so hoffe ich nicht so viel ungenutztes rumliegen zuhaben, Geld zu sparen und zufriedener mit meiner Gear zu sein.

was haltet ihr davon? Habt ihr ähnilche konzepte? oder habt ihr eine völling andere einstellung?

MfG Max

2

Sonntag, 18. Mai 2014, 21:08

Nabend!

Geht das eher in Richtung Modifikation von vorhandenem? Oder wie hast Du Dir das gedacht? Es klingt für mich jedenfalls erstmal interessant, das Pferd testweise mal anders herum aufzuzäumen.

Ich gehe da (ist eine Berufsmacke von mir) mit "Lastenheft" und "Pflichtenheft" ran, bevor ich anfange, die Nadel zu schwingen.

Gruß und bin gespannt,
Green Ant
Individual Outdoor and Tactical Equipment
fb.com/GreenAntEquipment

Rinash

Fortgeschrittener

Beiträge: 167

Beruf: Auszubildender

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 18. Mai 2014, 21:19

Bei mir ist es eine Mischung aus beidem: meist lasse ich mich von bereits vorhandener Ausrüstung inspirieren und schaue mir dann aber noch an, was ich anders haben möchte bzw. was meine neue Version dann besser (oder überhaupt) können soll. Danach wird das dann geplant und umgesetzt. Teilweise fallen mir während des Nähens dann aber auch noch Sachen auf, die möglicherweise doch anders gelöst werden müssen oder gar nicht umsetzbar sind. Die erste Version sieht deshalb dann meist immer noch etwas "zusammengefrickelt" aus. Da ich dann aber weiß worauf ich achten muss, wird das beim Zweiten mal dann aber um so besser.

Das ganze ist zwar etwas aufwendig, funktioniert aber ganz gut bei mir. :)


Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rinash« (18. Mai 2014, 22:30)


4

Sonntag, 18. Mai 2014, 22:04

Ich kenne dieses "iterative" "Prototyping"-Vorgehen von meinen Sachen auch. Wenn ich "dasselbe nochmal" machen soll, wird es auch immer leicht modifiziert, weil sich gezeigt hat, daß man irgendwelche Details doch noch besser oder leicht anders machen kann. Glaube, das ist total normal ;)

Gruß,
Green Ant
Individual Outdoor and Tactical Equipment
fb.com/GreenAntEquipment

Boffi

Fortgeschrittener

Beiträge: 224

Wohnort: Schweiz

Beruf: Student

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 18. Mai 2014, 22:30

Zitat

Bei mir ist es eine Mischung aus beidem: meist lasse ich mich von
bereits vorhandener Ausrüstung inspirieren und schaue mir dann aber noch
an, was ich anders haben möchte bzw. was meine neue Version dann besser
(oder überhaupt) können soll. Danach wird das dann geplant und
umgesetzt. Teilweise fallen mir während des Nähens dann aber auch noch
Sachen auf, die möglicherweise doch anders gelöst werde müsst oder gar
nicht umsetzbar sind. Die erste Version sieht deshalb dann meist immer
noch etwas "zusammengefrickelt" aus. Da ich dann aber weiß worauf ich
achten muss, wird das beim Zweiten mal dann aber um so besser.
Geht mir grundsätzlich genau so.

Aber dann steht Version 1 fertig da und wird benutzt und für toll empfunden, bewährt sich tiptop und nach einigen Wochen/Monaten kommen noch diverse Ideen zur Verbesserung und dann wird Version 2 genäht. ;)
Irgendwas ist ja fast immer :D

6

Sonntag, 18. Mai 2014, 22:33

Ich glaube, wir meinen sowas hier, oder? ;)
Green Ant
Individual Outdoor and Tactical Equipment
fb.com/GreenAntEquipment

7

Sonntag, 18. Mai 2014, 22:46

das ist das, was ich nach möglichkeit vermeiden will (bzw wenn dann über einen langen zeitraum mit ver. 1 zufrieden sein). Ich bin schüler, da kann ich nicht dauernt stoff bestellen (geht ja ins geld)
außerdem stapeln sich in meinem zimmer so langsam die ungenutzten pouches... modifikationen will ich aber auch vermeiden ( habe meinen 1. pt zu ca. 70% überarbeitet und bin immer noch nicht ganz zufrieden)

8

Sonntag, 18. Mai 2014, 22:56

Wenn man Prototypenzyklen oder Produktzyklen vermeiden will, weil sie teuer sind, dann geht das m.E. nur, indem mal viel Zeit und Geduld in die Anforderungsanalyse steckt. Wie gesagt, ich mach das beruflich, und zwar sogar in einer Branche, die ähnliche "Startbedingungen" hat wie Du, nämlich Medizintechnik.

Da ist das genau so: man möchte überzählige Zyklen vermeiden, weil die ein Heidengeld kosten bei Medizintechnik. Die gesetzlichen Vorgaben sind hoch, es gibt Zulassungsbehörden, man muss Produktstudien machen für jede Iteration etc. pp. All das kostet heftig viel Geld und soll im Grunde am liebsten nur genau 1x stattfinden.

Daher sind dort die Konzeptphasen extrem lang. Immer und immer wieder wird gefragt "Wollen wir genau das wirklich?" und auch "Wenn wir es wollen: Können wir es anders evtl. besser (billiger, schneller) umsetzen?"

Meine Erfahrung ist: einen Tod muss man sterben: entweder lange und gut überlegen - oder einige Iterationen Prototypen in Kauf nehmen, bei dem man die Prototypen halt nachher "wegwirft".

PS: Finde gerade spannend, daß wir mal auf solche konzeptionellen Themen kommen.
Green Ant
Individual Outdoor and Tactical Equipment
fb.com/GreenAntEquipment

SR Tactical

Corduraquälender Administrator

Beiträge: 546

Wohnort: Kaiserslautern

  • Nachricht senden

9

Montag, 19. Mai 2014, 10:45

Bei Ausrüstung ist eine ständige Evaluation sehr wichtig. Das Business ist extrem kurzlebig und Produkte müssen immer stabiler und gleichzeit leichter werden.

Methoden der Kriegsführung ändern sich, und so passt sich die Ausrüstung an. Wer da Trends verschläft, ist über Nacht mit seinem Produkt aus dem Rennen.

Unterm Strich heißt das dann: Hört auf eure Kunden. Lasst euch zeigen was sich bewährt und was nicht. Prototyping ist in der Cordura-Gear-Branche unerlässlich für ein gutes Endergebnis. Ich mache in der Regel 2 Prototypen bevor ein neues Produkt Marktreife hat. Dazwischen stecken oft viele Monate des Entwickelns.
Stefan Roth
Haspelstraße 44
67657 Kaiserslautern

http://www.facebook.com/sr.tactical

www.sr-tactical.de
info@sr-tactical.de

Tel.: 0631/3606122

Handmade Cordura Gear

Ja, ich arbeite für Messer.

Ähnliche Themen