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1

Samstag, 30. November 2013, 00:48

Mal den Twill-Stoff verarbeitet

Hallo,

die Unterarm- und Ellenbogenschoner meiner Lieblingsfleeceacke sahen bis eben so aus:



Der Stoff war (so wie er sich anfühlt und glänzt) ein leichtes Nylon mit einer Vlieseline-Unterlage. Zahn der Zeit. Kaputt.

Hab gedacht, daß ich da ideal mal testen kann, wie sich der schwarze Twill-Stoff so verarbeitet. 120er Nadel, Garn Gütermann Tera 40 schwarz.



Läßt sich extrem gut verarbeiten, nur beim Zuschneiden gleitet die Schere deutlich nach rechts weg - auch wenn man parallel zu Kette und Schuss schneidet. Das ist ein ziemlicher Unterschied, wenn man Ripstop-Stoff gewöhnt ist.

Eine Hose in dem Stoff ist schon in Arbeit. Mal sehen, ich könnte mir eigentlich noch eine neue Fleecejacke machen mit Besätzen aus Twill. Twill und Fleece geht gut miteinander, obwohl das eine elastisch ist und das andere nicht.

So, fertig. Hat 'ne schöne Struktur, der Stoff. Und 'ne Doppelnaht sieht gut aus drauf:


Gruß,
Green Ant
Individual Outdoor and Tactical Equipment
fb.com/GreenAntEquipment

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Green Ant« (30. November 2013, 17:03)


2

Samstag, 30. November 2013, 17:28

Hab mir mal olives Polar Fleece bestellt. Der olive Twill ist auch cool. Werde mir da 'ne Polar Fleece Jacke bauen und die im Ärmel- und Schulterbereich mit dem Twill verstärken.
Green Ant
Individual Outdoor and Tactical Equipment
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Sven

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Beiträge: 192

Wohnort: Schortens

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3

Sonntag, 1. Dezember 2013, 10:25

Zitat

die Unterarm- und Ellenbogenschoner meiner Lieblingsfleeceacke sahen bis eben so aus:


Darum ist es wohl deine Lieblingsjacke!? ;)

Schaut doch super aus.

Wir haben scheinbar das selbe vor. Ich wollte gestern auch mal meiner neuen Overlock Futter geben, aber den Schnitt von meiner USMC Polarfleece Jacke habe ich ohne Folie nicht abgenommen bekommen.

Ellenbogen werde ich aber auch mit Cordura verstärken, lediglich die mit Stoff (irgendwas Nylon-mäßiges) besetzten Teilstücke werde ich mit dem Baumwoll-Köper besetzten. Vielleicht aber auch mit Eta-Proof... mal sehen.

Gruß
Sven

4

Sonntag, 1. Dezember 2013, 11:08

Zitat

die Unterarm- und Ellenbogenschoner meiner Lieblingsfleeceacke sahen bis eben so aus:

Darum ist es wohl deine Lieblingsjacke!? ;)

Genau :)

Das schwarze Fleece ist zwar durch die Sonne nicht mehr so ganz richtig tief und dunkel schwarz, sondern hat mittlerweile einen leichten Stich ins dunkelbraun-blaue, aber die Jacke passt wie angegossen und hält gut warm. Und der Kragen schließt hoch und eng. Nicht zu eng, nicht zu weit.

Zitat

Wir haben scheinbar das selbe vor. Ich wollte gestern auch mal meiner neuen Overlock Futter geben, aber den Schnitt von meiner USMC Polarfleece Jacke habe ich ohne Folie nicht abgenommen bekommen.

Wie ohne Folie? Wie hast Du das denn versucht? Direkt Stoff auf Stoff legen und die Form direkt auf den Ziel-Stoff übertragen? Auf diese Vereinfachung war ich noch gar nicht gekommen. Geht das?

Zitat

Ellenbogen werde ich aber auch mit Cordura verstärken, lediglich die mit Stoff (irgendwas Nylon-mäßiges) besetzten Teilstücke werde ich mit dem Baumwoll-Köper besetzten. Vielleicht aber auch mit Eta-Proof... mal sehen.

Was Verstärkung von Ellenbogen an Fleecejacken angeht, war ich neulich mal mit dem Walter Ruf von Begadi (BE-X) ins Gespräch gekommen: Er meinte, sie würden das nur dann noch machen, wenn das Cordura nicht beschichtet ist. Denn ansonsten dringt die Körperfeuchtigkeit durch das Fleece-Gewebe durch und kondensiert dann von innen an der PU-Beschichtung des aufgesetzten Corduras. Das führt dazu, daß sich das an der Stelle dauerhaft nass anfühlt (und zwar auch bei trockenem Wetter).

Bei Hosen wäre das nicht so schlimm, meinte er, da läuft das halt notfalls nach unten ab und außerdem ist das Knie beim Laufen nicht dauerhaft mit dem Knie-Stoff in Kontakt. Bei Jacken an den Ellenbogenschonern wäre das aber anders. Den Ellenbogen hält man halt häufiger mal angewinkelt, sei es, weil man was in den Händen hält oder weil man sich bei Steigungen die Daumen in die Schulterriemen des Rucksacks einhakt. Gerade nach unten hängen die Arme nur selten.

Also wenn Du es verstärkst, kannste ja was nicht-beschichtetes nehmen. Wenn ich nicht-beschichtetes Cordura dagehabt hätte, hätte ich das genommen. Hab aber gerade nur beschichtetes da. Aber das Twill ist auch haltbar genug.

Gruß,
Green Ant
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Sven

Fortgeschrittener

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5

Sonntag, 1. Dezember 2013, 12:16

Zitat

Wie ohne Folie? Wie hast Du das denn versucht? Direkt Stoff auf Stoff legen und die Form direkt auf den Ziel-Stoff übertragen? Auf diese Vereinfachung war ich noch gar nicht gekommen. Geht das?


Versucht erst gar nicht, weil ich schon beim Überlegen einen Fimmel bekommen habe. Hatte das früher mal mit Butterbrotpapier (schön durchscheinend, dachte ich) probiert, aber das ging in die Hose.

Die Idee mit der Folie habe ich von dir und deinem Haglöfs-Projekt... 8|

Zitat

Was Verstärkung von Ellenbogen an Fleecejacken angeht, war ich neulich mal mit dem Walter Ruf von Begadi (BE-X) ins Gespräch gekommen: Er meinte, sie würden das nur dann noch machen, wenn das Cordura nicht beschichtet ist. Denn ansonsten dringt die Körperfeuchtigkeit durch das Fleece-Gewebe durch und kondensiert dann von innen an der PU-Beschichtung des aufgesetzten Corduras. Das führt dazu, daß sich das an der Stelle dauerhaft nass anfühlt (und zwar auch bei trockenem Wetter).


Klingt nicht optimal. Hätte ich mit beschichtetem aber wohl eh nicht gemacht. Gibt ja auch welches mit PTFE-Membran oder eben unbeschichtet, aber da ist die Auswahl sehr gering und am liebsten würde ich 330er nehmen. Unbeschichtet sollte auch von der Bewegungfreiheit die beste Wahl sein.

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