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Dienstag, 26. Mai 2015, 03:33

modifizierter Nachbau Einsatzhose Spezialkräfte (KSK-Hose)

Hallo !

Ich habe diese Beschreibung schonmal in einem anderen Forum veröffentlicht, allerdings könnte sie hier vlt mehr nutzen. Wenn die Admins der Meinung sind "brauch mer nicht auch noch hier"; -> Löschen.

Ich schreib auch Infos mit rein die für viele hier so selbstverständlich wie die Fähigkeit der Nahrungsaufnahme sind, aber für Neulinge können sie nützlich sein. Und dem Rest muss ich auch nicht erzählen wie man ne Hose nähen kann..

Vorgeschichte: Normale Konfektionsgrößen sind mir zu weit und zu kurz, so auch die sonst geniale Leo-Köhler KSK-Hose in "Large". Nun war ich froh das ich gebraucht eine dienstliche KSK-Hose in der Größe 13 ergattert hatte. Leider war der Stoff für Hosen zu dünn und riss recht schnell (Tropen-Ausführung). Naja, das und der Umstand das mir eine wenig benutzte DDR-Nähmaschine förmlich in die Hände fiel mit der ich schonmal nen Klapphockerbezug genäht hatte führte zum Entschluss:
Auftrennen->Nachbauen. Bei der Frage nach dem genauen "wie" habe ich auch Green Ant/ Jores Haglöff-Nachbau Thread gefunden. Hat mir geholfen und motiviert, sowas möchte ich deshalb ein Stück weiter geben.
Meine Klamotten sind weitaus einfacher gehalten, die beiden Hosen waren allerdings auch meine ersten, und das mit dem Nähen war eher autodidaktisch..

Wenn jemand Probleme mit unterirdisch schlechten Fotos hat, so möge er diesen Thread bitte meiden, ich hab leider nur nen Nokia als Knipse. (inzwischen noch ne olle Canon..)
Und wie auch andere hier habe ich teils vergessen Fotos zu machen, die erste Hose war Tarn, die zweite einfarbig. ;)
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Als Schnittmuster hab ich eine "KSK Einsatzhose" Größe 13 aufgetrennt. Das ist zivil eine 102, also eine lange 52.
Nach dem Auftrennen hab ich gemerkt das es vom Grundprinzip nur eine normale Feldhose ist, mit verstärkten Knien und Gesäss, sie hat auch keine Belüftungslöcher im Schritt. Ansonsten habe ich vom Schnitt der Grundhose keine Unterschiede bemerkt. Der Vorteil an gebrauchten BW-Klamotten ist der, man kriegt sie drecksbillig, und es gibt sie eben auch in Spezialgrössen. (kurz, lang, übergroß)

Da die erste Hose immer die schlechteste wird, ich aber auch nicht wirklich den Aufwand umsonst machen will, hab ich den billigsten Ripstop-Stoff genommen den ich gefunden hab (irgendson Chinesen-Tarn aus100% Baumwolle und einer Reissfähigkeit ähnlich wie kräftiges Betttuch). Des weiteren nehm ich als Verstärkungen an Knien und Gesäß auch nur normalen Stoff. Das ganze soll vor allem überhaupt erstmal zum Üben sein.

Die Tankas sind wie der Reissverschluss für den Hosenstall aus ner alten BW-Jacke. (Seitentaschenreissverschluss)
Die Slotted Buttons sind von einem Händler für son Kram der auch ein Forum für Selbernäher unterhält, die Dreistege wurden von einem Kompressionssack "geharvestet". Der Faden der ersten Hose ist aus einem Nähladen in der Nähe und entpuppte sich als 35er Alterfil, bei der zweiten Hose hab ich 50er Alterfil genommen (still pretty much overkill..)
index.php?page=Attachment&attachmentID=278
Die alte Hose ist vollständig aufgetrennt, die Einzelteile sind an den Kanten gebügelt, damit diese sich nicht ständig umlegen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=279
Den neuen Stoff hab ich bereits gewaschen, damit er nicht mehr so einläuft.
index.php?page=Attachment&attachmentID=280
8085/8590 ist die Natogrösse, die ersten 4 Zahlen sind die Körpergröße (180-185cm), die letzten 4 sind der Bundumfang (85-90cm) wäre dieser über 100, so werden wieder nur die letzten Zahlen geschrieben (0010 = 100-110cm). Die Natogrössen findet man AFAIK auf der Bekleidung sämtlicher Natoarmeen, wenn man das weis findet man unter gebrauchten Armeeklamotten einfacher was passendes.

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Dienstag, 26. Mai 2015, 03:41

Das Projekt hier ist für mich
der erste Versuch und teils ertappe ich mich dabei zu überlegen wie ich
etwas lösen kann, das dann auch tue, aber die Fotos dann nicht so
gemacht habe das WIE immer klar erkennbar ist.
Begonnen hab ich mit dem einfachsten, der Hinterseite.
index.php?page=Attachment&attachmentID=281
Diese hat sichelförmige Verstärkungen auf der Sitzfläche, diese müssem
vor dem Zusammennähen noch aufgenäht werden. Auf eine Arschtasche habe
ich bewusst verzichtet, weil ich sie eh nie benutze.
index.php?page=Attachment&attachmentID=282index.php?page=Attachment&attachmentID=283
Hinterteil der Hose ist so weit fertig:
index.php?page=Attachment&attachmentID=284

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Dienstag, 26. Mai 2015, 03:45

Als nächstes die Vorderseite, die durch den Hosenstall doch schon etwas mehr nachdenken erfordert.
Zuerst habe ich die Knieverstärkungen /Einschubtaschen für Kniepolster gemacht, einfach aus normalem Stoff.
index.php?page=Attachment&attachmentID=285index.php?page=Attachment&attachmentID=286
Jetz wirds etwas knifflig, der Hosenstall.
index.php?page=Attachment&attachmentID=287
Eine Seite angenäht,
index.php?page=Attachment&attachmentID=288
hier die andere, dieses Teil ist da um den Reißverschluss zu verdecken, deshalb muss es bis hier überlappen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=289

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Dienstag, 26. Mai 2015, 03:53

Jetzt werden die beiden Hosenhälften unten noch miteinander verbunden, deshalb dort wo ich mit dem Stift einen Strich gezogen erstmal zusammennähen (und nicht bloss so wie links daneben),
index.php?page=Attachment&attachmentID=290
dann umschlagen und mit Stecknadeln abstecken. Dort ist bewusst mehr Stoff gelassen sodass Falten nicht völlig vermeidbar sind.
index.php?page=Attachment&attachmentID=291
Die Riegel kommen ganz zuletzt drauf.
index.php?page=Attachment&attachmentID=292
Innenansicht
index.php?page=Attachment&attachmentID=293
Ich hatte noch mehr Bilder gemacht, und wollte eigentlich eine detailiertere Beschreibung machen, allerdings wäre das durch die Bildqualität eher eine Zumutung für den Leser.
Als Zwischenbilanz kann ich sagen das die Idee eine Hose komplett aufzutrennen und zu kopieren defnitiv ein für Anfänger brauchbarer Weg ist. Man sieht wie der Stoff umgeschlagen ist,
man sieht noch die Löcher der Nähte, man muss es echt nur "kopieren". Bundeswehrhosen haben einen simplen und doch brauchbaren Schnitt, so ziemlich jeder findet eine passende Grösse und man kriegt sie gebraucht für sehr wenig Geld, dem Anfänger würde ich raten sich 2 zu kaufen, eine aufzutrennen, und eine als "Anleitung" zusammen zu lassen.

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Dienstag, 26. Mai 2015, 04:02

Habe die Hose schonmal repariert (Hosentasche war durchgescheuert).Ansonsten hat sich der Schnitt für mich, insbesondere mit meinen kleinen Abänderungen sehr bewährt.Die zweite Hose hat verdeckte Knöpfe. Eine von den Beiden habe ich jetzt fast immer an.
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Jetzt folgen die (oberen) Hosentaschen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=294
(jeweils die rechte Tasche der originalen und der kopierten Hose, gefaltet)
Die noch offenenTaschen werden an die Vorderseiten der Hose angenäht,
index.php?page=Attachment&attachmentID=295
Dann nähen wir bei den Taschen außen im Abstand von ca 12mm einmal drüber, empfehlenswert ist es dann nochmal mit Zickzack und dünnem Faden die Kanten zu besäumen, damit sie nicht ausfransen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=296
Vorderseite der Hose flach hinlegen, Taschen glattstreichen, und mit paar Stecknadeln an den Vorderseiten feststecken. Innenseite der Tasche muss dann hinten mit dem Hosenbein eine Linie bilden (davon hab ich jetzt leider keine Fotos )

Nachdem wir jetzt eine komplette Vorder- und Rückseite haben, nähen wir die auf der Aussennaht zusammen. Zuerst Aussen um dort die Oberschenkeltaschen montieren zu können. Wenn die Seiten eine leichte Längenabweichung (ca 10mm) haben ist das schnurz, solange man erst Anfang und Ende mit Stecknadeln zusammensteckt, dann straff zieht, die Mitte absteckt und dann jeweils immer wieder die Mitte. Sonst schiebt man so eine Falte vor sich her.

Sobald man damit fertig ist näht man das Ganze auf links zusammen.(Sinnvoll ist es dann vor dem nächsten Schritt die Kanten mit dünnem Faden und breitem Zickzack zu übernähen, hab ich bei der zweiten Hose dann gemacht)
index.php?page=Attachment&attachmentID=296index.php?page=Attachment&attachmentID=297
Danach wird die "Kante" (heisst das Saum ?) nach hinten gefaltet, wieder festgesteckt und darüber von aussen zwei Nähte mit ca 6mm Abstand drübergenäht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=298

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Dienstag, 26. Mai 2015, 04:13

So es folgen die gefrässigen Oberschenkeltaschen, neben den verstärkten Knien der Hauptgrund für den ganzen Aufriss.
dazu brauchen wir noch die Riemen, die dazu dienen die vollen Taschen wenn man rennen will an den Oberschenkeln "festzuzurren" damit diese nicht so sehr rumschlackern. Dazu werden aus Stoff zwei kurze Riemen (ca10cm)
und zwei Lange (ja nach Oberschenkelumfang ca 60cm) genäht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=299

aus
index.php?page=Attachment&attachmentID=300 und index.php?page=Attachment&attachmentID=301
wird
index.php?page=Attachment&attachmentID=302

Die Deckelklappe ist wo die Kreuze sitzen festgenäht, der Pfeil zeigt das man dort noch rein kann.


Jetzt kommen wir zu einer kleinen aber praktischen Modifikation
Was mich an diesen Riesentaschen immer gestört hat das war das einzelne schwere Gegenstände nach ganz unten rutschen, dort am Bein scheuern, (die Fenix oder der Leatherman legen sich unten quer und scheuern schön in den Oberschenkel.. :wacko: :thumbdown: ) undum sie rauszukriegen muss man sich erstmal durch den halben Meter anderes Zeugs graben welches in die Taschen passt.

Bei der BW Hose ist dafür in der rechten Oberschenkeltasche eine Innentasche für Messer, Idee gut, Ausführung und Positionierung verbesserungswürdig.
So soll das meiner Meinung nach in der Tasche gehalten werden:
index.php?page=Attachment&attachmentID=303

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Dienstag, 26. Mai 2015, 04:21

Dafür zeichnen wir mit der Schablone die wir uns aus ner Pappe gemacht haben (Kartons von Tiefkühlpizza...) erstmal die Aussenkontur der Grossen Tasche an:
index.php?page=Attachment&attachmentID=304
Es sollen zwei Innentaschen entstehen, die eine 35x10mm im Querschnitt, die
andere 50x10mm, also wie ein Omega nach aussen gewölbt(nicht so flach wie bei der BW-Hose..),
damit es nicht am Bein scheuert.
index.php?page=Attachment&attachmentID=305
Zurerst wird die Naht in der Mitte genäht:
index.php?page=Attachment&attachmentID=306index.php?page=Attachment&attachmentID=307

++Zeitsprung++
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Das ganze in Benutzung:
index.php?page=Attachment&attachmentID=308

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Dienstag, 26. Mai 2015, 04:28

So, jetz wirds dezent garstig...
Zuerst muss inne so ein Verstärkungsband angeheftet werden, dort wird der Taschendeckel angenäht, und die oberen Kanten der Tasche selbst. Sinn und Zweck dieses Bandes ist es zu verhindern das die Naht reisst wenn die Tasche schwer beladen ist.
index.php?page=Attachment&attachmentID=309
Dazu kann man einfach die Ecken mit Nadel abstecken, daran sieht man dann auf der Innenseite wo das band hin muss.
Dort das Band mit Heftfaden annähen. Die Aussentaschen kommen drauf, dazu muss deren Kante ca 8mm breit nach inne geschlagen werden, und dann drübergenäht werden.
Skizze:
index.php?page=Attachment&attachmentID=310
Um die Kanten entwas gefügiger zu machen, habe ich sie umgeschlagen, und dann umgeschlagen mit der Zange gedrückt.(geht auch ein Bügeleisen)
index.php?page=Attachment&attachmentID=311
So hab ich die Taschen dann festgesteckt:
index.php?page=Attachment&attachmentID=312
Ist wie gesagt etwas Fummelei. Ich habe dann unten links angefangen, und in Pfeilrichtung genäht, die Nadeln muss man logischerweise direkt bevor man drüber kommt rausziehen. Nicht vergessen die Gurte vorher mit drunter zu stecken (Position vorher nochmal prüfen die Naht wird schwierig und man kotzt sich an wenn man sie nochmal auftrennen muss weil man den Gurtfeststeller falsch rumeingenäht hat...)
index.php?page=Attachment&attachmentID=313

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Dienstag, 26. Mai 2015, 04:33

So jetzt nähen wir die Innenseite der Hose zusammen.
Selbes Spiel wie vorhin, auf Links wenden, abstecken, Nähen, und besäumen mit Zickzack (dafür sogar brauchbare Fotos..)
index.php?page=Attachment&attachmentID=314
index.php?page=Attachment&attachmentID=315
index.php?page=Attachment&attachmentID=316
Danach wieder seitlich umlegen und von der Mitte zu den Hosenbeinen nähen (2x2 Nähte in 6mm Abstand).
Wer eine Freiarmnähmaschine hat kann die 2 Nähte natürlich durchziehen.
Ich hatte damals keine, geht aber auch ist eben etwas wurschtelig.
index.php?page=Attachment&attachmentID=317
Achja, überprüft vorher nochmal ob der Unterfaden noch reicht, das wird sonst recht frustrierend...

Dann kommt der Hosenbund, vorher dazu die Abnäher. Selbige sind sehr praktisch, man erhält dadurch eine Hose die an den Beinen etwas weiter ist als am Bund, gibt mehr Bewegungsfreiheit. Dazu hab ich leider keine Fotos.
Dazu erstmal den Hosenbund ausschneiden: (oben Muster unten Kopie)
index.php?page=Attachment&attachmentID=318
Wie man sieht werden die Kanten nach inne geschlagen(ca8mm)

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Dienstag, 26. Mai 2015, 04:40

Der Hosenbund: hier wieder wichtig: erst beide Ende abstecken, dann die Mitte, dann wieder die Mitte usw.,
sonst bekommt man hier schnell Längenunterschiede rein.
index.php?page=Attachment&attachmentID=319
Hier ist die obere Naht schon fertig, vorm Nähen der unteren nochmal nachsehen das die Tasche usw richtig liegen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=320
Zuschnitt Gürtelschlaufen: es sind 2 längere mit dabei, die sind über den Hosentaschen, dort sind D-Ringe unten dran.
index.php?page=Attachment&attachmentID=321
Davon und vom Annähen der Gamaschen hab ich leider keine Bilder, wie gesagt, ich hab die erste Hose fertig gemacht, und dann nach und nach die zweite.

Hier mal die verdeckten Knopflöcher der zweiten, ich wollte eine bei der man die Slotted Buttons nicht gleich sehen kann. Die Idee hab ich von der Legat-Einsatzhose.
index.php?page=Attachment&attachmentID=322
Reparatur der ersten Hose
index.php?page=Attachment&attachmentID=323
Ich hab dort von inne Arbeitshosenstoff dagegen genäht. Der 100% Baumwolle Ripstop ist bei weitem nicht so scheuerfest wie der militärische mit 50% Kunstfaser. Allerdings habe damals keinen gefunden. Allerdings wollte ich erstmal etwas Erfahrung sammeln, um nicht gleich schwer erhältlichen Stoff zu verhunzen.

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Dienstag, 26. Mai 2015, 04:47

Lessons learned:

Reißverschlüsse nur mit Handnadel blockieren,
Drübernähen mit Schwung bricht die Nadel ab(ja wirklich!)

Bei Endlosreißverschlüssen den Teiler nach vorne aufschieben, und dann BEIDSEITIG blockieren.

Es ist wirklich nervig die Unterseite blockiert zu haben, und dann rutscht der Teiler nach oben raus.
Denn dann könnt ihr eure gerade schön blockierte Unterseite nochmal auftrennen,
oder ihr schiebt den Teiler rückwärts drauf (viel Spaß..)

Um einen RV oben zu blockieren empfiehlt es sich einen schmalen Stoffstreifen auf eine Seite drum zu nähen.

Innennaht der Hosenbeine immer von inne nach aussen nähen, gibt sonst übelstes Gewurschtel.

Maße und Winkel der Abnäher beachten, vor allem von wo man mißt, und wie rum man die Abnäher faltet. Sonst darf man nochmal den Hosenbund auftrennen, weil es doof aussieht.

Des weiteren hat es sich als praktisch herausgestellt einen "Lessons learned"-Zettel anzulegen...
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Ansonsten wenn ihr mal eine Hose (und das ist noch nichtmal eine Jacke) genäht habt, werdet ihr Respekt für die Fingerfertigkeit der Leute entwickeln die das beruflich machen. Ich hab an dem Hosen eine ganze Weile gesessen.
Grundlagen haben mir paar Leute gezeigt, aber die haben selber noch nie, oder schon sehr lange keine Hosen mehr genäht. Meine "Anleitung" bestand im wesentlichen aus der aufgetrennten BW-Hose und der Legat-Einsatzhose, bei letzterer merkt man das sie deutlich einfacher verarbeiter ist als die original BW. Die beiden Hosen hier sind wie die Legat genäht, da ich keine Lust auf diese doppelte Kappnaht hatte (wie machen die den Scheiß bloss?). Ansonsten bin ich auf dem Gebiet völliger Anfänger.

Gruß Kauz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kauz« (26. Mai 2015, 04:55)


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Dienstag, 26. Mai 2015, 09:52

Ich kanns auch hier nur nochmals sagen:

SAUBERE ARBEIT mein Guter!!! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Aber: Wieso hast Du diesen "fast" Atacs Stoff genommen? Ich denke, Deine Hose hier, und mein SmockSack könn(t)en eine Ehe eingehen... Muster in Muster *lach*